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Pressemitteilung vom 17.07.2012 | 16:11
Pressefach: Deutsche Telekom AG
Volker Wagner, Leiter Group Buisiness Security
Volker Wagner, Leiter Group Buisiness Security
Social Media - aber sicher!


Wie die Deutsche Telekom ihre Sicherheitsstrategie auf neue Medien anpasst

Ein Beitrag von Volker Wagner, Leiter Group Buisiness Security.

Zum Start in den Tag gehört für viele der Blick in die sozialen Netzwerke: Facebook, Twitter und Co. sind inzwischen fester Bestandteil des Alltags. Wir leben in einer Zeit des kommunikativen Wandels. Ich selbst gehöre zu einer Generation, die Zeiten ohne soziale Netzwerke erlebt hat. Man könnte mich als einen "digitalen Immigranten" bezeichnen, wohingegen meine Kinder in dieses Zeitalter hinein geboren wurden und soziale Netzwerke als einen ganz natürlichen, immer da gewesenen Teil unseres Lebens empfinden.

Die Deutsche Telekom hat ihr Engagement in den sozialen Netzwerken in den vergangenen Jahren stark ausgebaut und ist heute Vorreiter. Mehr als 200 Konzerninitiativen gibt es bereits auf Twitter, Youtube, Facebook und im Unternehmensblog, hinzu kommt eine Reihe interner Maßnahmen. Sehr erfolgreich läuft beispielsweise der Service "Telekom-hilft" (http://www.telekom-hilft.de/), mit dem Kunden sich über Twitter und Facebook an unsere Mitarbeiter wenden können.

Unternehmen bietet Social Media große Chancen: Sie können direkt mit Kunden kommunizieren und sich als attraktive Arbeitgeber präsentieren. Allerdings hatten die meisten deutschen Unternehmen bis vor Kurzem keine wirkliche Strategie für die sozialen Netzwerke - und damit auch keine Möglichkeit, Risiken etwa in Bezug auf Informationssicherheit, Compliance und Reputation des Unternehmens zu managen.

Der Sicherheitsansatz bei der Telekom zielt nicht darauf ab, Social Media über Verbote zu unterbinden. Im Gegenteil: Die Mitarbeiter sollen die neuen Medien im Rahmen ihrer Aufgaben nutzen. Aber dafür müssen sie sich der Risiken bewusst sein, die damit einhergehen. Vor allem müssen Mitarbeiter wissen, dass ihre Beiträge im Zweifelsfall weltweit und zeitlich unbegrenzt verfügbar sind.

Die Telekom hat deshalb für ihre Mitarbeiter "Social Media Guidelines" entwickelt, Richtlinien zum richtigen Umgang mit den neuen Medien. Hinzu kommen Informationskampagnen, beispielsweise zum Thema Social Engineering also den Versuch, über soziale Kontakte vertrauliche Informationen zu erschleichen. Ein weiteres Element, um Mitarbeiter für die neuen Medien fit zu machen, ist das so genannte Reverse Mentoring: Jüngere Mitarbeiter schulen dabei Ältere, für die Facebook, Twitter und Co. Neuland sind. Interne Experten stehen Abteilungen und Teams zudem für Schulungen und Beratungen zur Verfügung. Und schließlich soll es im internen sozialen Netzwerk der Telekom ("Telekom Social Network") demnächst auch einen Security Ticker geben, der aktuelle Sicherheitsthemen im Internet aufgreift.

Trotz aller präventiven Maßnahmen ist natürlich nicht ausgeschlossen, dass über Social Media etwas schief läuft. Gemeinsam mit weiteren Experten des Konzerns analysiert die Konzernsicherheit solche Vorfälle und nutzt die Erkenntnisse, um Informationen und Schulungen zu verbessern. Enterprise 2.0 entwickelt sich dynamisch. Die Sicherheitsmaßnahmen müssen deshalb genauso flexibel angepasst werden. So bunt und innovativ die neuen Medien sind, so kreativ und nutzerorientiert müssen auch die Sicherheitsinitiativen der Telekom sein.


Deutsche Telekom AG
Friedrich-Ebert-Allee 140
53113 Bonn
Deutschland

Telefon: 0228 - 181 49 49
Telefax: +49 (0228) 181-8872

Mail: presse@telekom.de
URL: http://www.telekom.de

Bonn - Veröffentlicht von pressrelations

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